Allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB



§ 1 Geltungsbereich


Die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten ausschließlich und sind Bestandteil eines jeden Vertrages zwischen VideoMagie und dem Auftraggeber. Die AGB werden auch dann Vertragsinhalt, wenn der Auftraggeber widerspricht und / oder eigene abweichende Bedingungen benutzt. Entgegenstehende oder von den AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers erkennt VideoMagie nur an, wenn VideoMagie ausdrücklich schriftlich der Geltung zustimmt. Sämtliche Vereinbarungen, die zwischen VideoMagie und dem Auftraggeber im Zusammenhang mit der Ausführung des Vertrages getroffen werden, sind schriftlich niederzulegen.



§ 2 Vertragsabschluss


Sämtliche Angebote von VideoMagie sind unverbindlich und freibleibend.
Ein Vertrag kommt durch eine schriftliche Auftragsbestätigung oder Zusendung der Anzahlungsrechnung zustande oder durch Annahme der von VideoMagie erbrachten Leistung zu diesen Geschäftsbedingungen.



§ 3.1 Vertragskündigung / Geltungsbereich für Privatkunden und Vereine


Sollte der Vertrag durch den Auftraggeber gekündigt werden, so werden folgende Kosten in Rechnung gestellt:


... Monate vor dem vereinbarten Termin ... % Stornogebühr
6 10
5 20
4 30
3 40
2 50
1 60

Die Stornogebühr bezieht sich auf die vereinbarten Preise / gebuchten Pakete.
Evtl. geleistete Vorarbeiten werden nach Aufwand berechnet.
Die Anzahlung wird angerechnet.



§ 3.2 Vertragskündigung / Geltungsbereich für Firmen und Unternehmen


Sollte der Vertrag durch den Auftraggeber gekündigt werden, so werden folgende Kosten in Rechnung gestellt:


- Entstandene Kosten bis zur Vertragskündigung


- Verdienstausfallentschädigungen zwischen 15% - 30% des Auftragswertes


Evtl. geleistete Vorarbeiten werden nach Aufwand berechnet.
Eine evtl. geleistete Anzahlung wird angerechnet.
Der Auftraggeber erhält ein Sonderkündigungsrecht, wenn die von VideoMagie kalkulierten Kosten 20% des ursprünglichen Angebots überschreiten, ohne dass der Auftraggeber durch Änderungswünsche diese Mehrkosten verursacht hat.
Die bis dahin von VideoMagie erbrachten Leistungen sind VideoMagie in vereinbarter Höhe zu erstatten.
Weitere Ansprüche seitens VideoMagie bestehen nicht.



§ 4 Terminverschiebung


Bei einer Terminverschiebung, die durch den Auftraggeber verursacht wird, kann VideoMagie evtl. anfallende Kosten in Rechnung stellen.
Evtl. geleistete Vorarbeiten werden berechnet.
Vom Auftraggeber bereits bezahlte, wiederverwendbare Vorarbeiten werden bei Zustandekommen eines Ersatztermins angerechnet. VideoMagie behält sich jedoch vor, evtl. entstandene Doppel- oder Zusatzarbeiten, die durch die Terminverschiebung entstanden sind, zusätzlich zu berechnen.
Empfehlung: Um Probleme zu vermeiden, Termine so früh wie möglich absagen oder ankündigen.

Drehtermine, die wetterbedingt verschoben werden müssen, führen zu keinen Ansprüchen des Auftraggebers.
Die Entscheidung der Terminverschiebung obliegt VideoMagie.

VideoMagie behält sich das Recht vor, bei nicht verschiebbaren Terminen Änderungen an Art und Umfang der durchzuführenden Aufnahmen vorzunehmen, wenn dies die Wetterbedingungen erfordern.
Ansprüche des Auftraggebers erfolgen hieraus nicht.



§ 5 Liefer- und Leistungsumfang


Inhalt, Aufbau und Umfang jeder Videoproduktion werden von VideoMagie mit dem Auftraggeber detailliert besprochen und schriftlich festgelegt. Im Rahmen des übernommenen Auftrages besteht Gestaltungsfreiheit.

Änderungswünsche nach Erhalt des fertigen Videos werden als neuer Auftrag behandelt und entsprechend auf Stundensatzbasis berechnet.

VideoMagie behält sich das Recht vor, bei den von VideoMagie produzierten Videos einen Vor- und / oder Abspann mit Logo und Kontaktdaten sowie den Urheberrechtsbestimmungen einzublenden.



§ 6 Pflichten des Auftraggebers


Der Auftraggeber hat alle für die Auftragsdurchführung notwendigen Informationen / Materialien unverzüglich an VideoMagie weiterzuleiten. Verzögerungen aus fehlender Mitwirkung des Auftraggebers verlängern unter Umständen die Lieferzeit und können nicht bemängelt werden.
Bei Informationen / Materialien vom Auftraggeber, welche für die Erstellung / Bearbeitung des Videos relevant sind und nicht bis zum Beginn der Erstellung / Bearbeitung vorliegen und dadurch zu Verzögerungen im Produktionsablauf führen, können zusätzliche Kosten dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden oder / und die Informationen / Materialien werden nachträglich nicht mehr berücksichtigt.

Der Auftraggeber holt die Drehgenehmigung aller Drehorte und die Einwilligung der gefilmten Personen ein, sofern nicht anders vereinbart.

Der Auftraggeber verpflichtet sich für gesittete Aufnahmebedingungen zu sorgen.
VideoMagie behält sich das Recht vor, Schäden an der Ausrüstung, welche durch unsittsames oder fahrlässiges Verhalten des Auftraggebers und / oder seiner Gäste, Kollegen, Mitarbeiter, etc. entstehen, dem Auftraggeber in Rechnung zu stellen. Sieht VideoMagie Gefahren für die eigene Gesundheit oder die Ausrüstung, behält sich VideoMagie das Recht vor, die Aufnahmen abzubrechen. Der Auftraggeber hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Schadensersatz oder Preisminderung.



§ 7 Urheber-, Nutzungs- und Herstellungsrechte


Der Auftraggeber steht dafür ein, dass der Vertragserfüllung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen oder Anordnungen nicht entgegenstehen. Er garantiert, im Besitz aller erforderlichen Rechte (insbesondere Lizenz- und GEMA-Rechte) zu sein. Sämtliche Urheber-, Nutzungs- und Herstellungsrechte sind, sofern nicht anders vereinbart, vom Auftraggeber einzuholen und abzugelten.

Von VideoMagie erstellte Erzeugnisse, insbesondere deren besondere Gestaltung (sei es durch die Wortwahl, die Bildgestaltung, die Filmgestaltung), unterliegen dem Urheberrecht.
Dem Auftraggeber wird ein einfaches Nutzungsrecht eingeräumt.
Eine Verwendung (auch teilweise) außerhalb des von VideoMagie ausgeführten Auftrages und zu anderen als den vertraglich vereinbarten Zwecken - insbesondere öffentliche Aufführung vor Dritten, Verleih und Vermietung (auch unentgeltlich) an Dritte sowie die Anfertigung von Kopien - bedarf der Absprache mit VideoMagie bzw. der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung.

VideoMagie behält sich das Recht vor, ausgeführte Arbeiten ganz oder teilweise anderen potentiellen Auftraggebern als Referenz zur Sichtung vorzulegen, auch als Zusammenschnitt mit anderen Arbeiten.



§ 8 Ausschluss von Ansprüchen


VideoMagie prüft die Angaben des Auftraggebers nicht auf rechtliche und urheberrechtliche Zulässigkeit. Die Freiheit von Ansprüchen Dritter wird von VideoMagie nicht gewährleistet, soweit es nicht die Eigenleistung von VideoMagie betrifft.



§ 9 Zahlungsbedingungen


Nach Angebotsannahme erhält der Kunde eine Rechnung in Höhe von 30% - 50% des vereinbarten Preises. Erfolgt die Anzahlung nicht innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang, behält sich VideoMagie das Recht vor, den vereinbarten Drehtermin ohne weitere Ankündigung anderweitig zu vergeben. Nach Eingang der Anzahlung auf dem Konto von VideoMagie wird mit den vereinbarten Arbeiten / Vorbereitungen begonnen. Verzögert sich die Durchführung des Auftrages durch Gründe, die der Auftraggeber zu vertreten hat, so kann VideoMagie eine angemessene Erhöhung der Vergütung verlangen.

VideoMagie behält sich das Eigentum aller Lieferungen und Leistungen bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher Forderungen aus dem Vertrag vor.
Sofern nichts anderes vereinbart wird, ist der Restbetrag sofort nach Erhalt der Datenträger ohne Abzug fällig. Kommt der Auftraggeber mehr als 14 Tage in Zahlungsverzug, werden Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank p.a. berechnet. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

Die Rechnungserstellung erfolgt ohne Mehrwertsteuer da VideoMagie ein Kleinunternehmen gem. § 19 des UStG ist.



§ 10 Haftungsausschluss


VideoMagie verpflichtet sich, jeden Auftrag mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen. Wenn widrige Umstände wie Unwetter, Krankheit, Unfall, Equipmentschäden oder ähnliches die Realisierung einer Produktion gefährden oder verhindern, bemüht VideoMagie sich um einen adäquaten Ersatz (Fremdleister) - ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht, und VideoMagie ist auch nicht für etwaige Folgen verantwortlich. Für entstandene Schäden haftet VideoMagie nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Ein über den Materialwert hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere auch für vom Auftraggeber überlassene Arbeitsmaterialien wie beispielsweise Fotos, CDs und ähnliches. Es ist Sache des Auftraggebers, die an VideoMagie übergebenen oder bei VideoMagie gelagerten Materialien zu versichern.



§ 11 Datenschutzklausel


VideoMagie unterrichtet den Auftraggeber hiermit im Sinne des BDSG von der Speicherung und maschinellen Verarbeitung seiner Daten. VideoMagie verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Abwicklung Ihres Auftrags. Alle Kundendaten werden unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften der Bundesdatenschutzgesetze (BDSG) und des Teledienstdatenschutzgesetzes (TDDSG) gespeichert und verarbeitet. Sie haben jederzeit ein Recht auf kostenlose Auskunft, Berichtigung, Sperrung und Löschung Ihrer gespeicherten Daten. VideoMagie gibt Ihre personenbezogenen Daten einschließlich Ihrer Haus-Adresse und E-Mail-Adresse nicht ohne Ihre ausdrückliche und jederzeit widerrufliche Einwilligung an Dritte weiter. Ausgenommen hiervon sind Dienstleistungspartner, die zur Auftragsabwicklung die Übermittlung von Daten benötigen. In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch nur auf das erforderliche Minimum.



§ 12 Gerichtsstand und Erfüllungsort


Als Gerichtsstand gilt Stuttgart als vereinbart. Der Geschäftssitz von VideoMagie ist Erfüllungsort. Abweichungen davon müssen schriftlich vereinbart werden.



§ 13 Salvatorische Klausel


Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise nicht rechtswirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit verlieren, wird die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. In diesem Fall tritt an die Stelle der unwirksamen Regelung eine wirksame Regelung, die dem mit der unwirksamen Regelung verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Das Gleiche gilt, sollte der Vertrag eine von den Parteien nicht vorhergesehene Lücke aufweisen.